Fit für Europa

Kontakt

Wenn Sie sich für dieses Projekt interessieren, wenden Sie sich bitte an Anke Wörmann wrm@remove-this.rrbk.de.

Träger

Rudolf-Rempel-Berufskolleg in Zusammenarbeit mit der EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung bei der Bezirksregierung Detmold, gefördert durch das Programm Erasmus+ der EU

www.fit-fuer-europa.de

Zielgruppe und Voraussetzungen für die Teilnahme

  • Auszubildende
  • Schülerinnen und Schüler in Assistentenbildungsgängen

Zeitraum für das Projekt

laufend

Carolin Richter (links vorne) am Arbeitsplatz der Fa. Dachser in Stockholm
Altstadt Stockholm (Gamla Stan)
Praktikumsbetrieb DACHSER SWEDEN AB, Jordbro

Inhalt

Auszubildende des Rudolf-Rempel-Berufskollegs haben im Rahmen des bezirksweiten und von der EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung (EU-GWB) in Detmold organisierten Projekts „Fit für Europa“ die Möglichkeit, finanziell unterstützt zu werden, wenn sie während ihrer Ausbildung einen Auslandsaufenthalt innerhalb der Europäischen Union absolvieren.

Dieses EU-geförderte Projekt ermöglicht damit während der beruflichen Erstausbildung, Ausbildungsinhalte im Ausland zu erwerben und gleichzeitig für das Berufsleben wichtige interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln. Auch in persönlicher Hinsicht ist ein Auslandspraktikum oftmals ein Gewinn.

 „Rückblickend auf mein Praktikum in Stockholm muss ich sagen, dass es eine einzigartige Erfahrung für mich war. Sowohl interkulturell als auch ausbildungsbezogen habe ich außergewöhnliche Erfahrungen sammeln können, von denen ich in Zukunft weiter profitieren kann“, erläutert Carolin Richter, Auszubildende für Spedition und Logistikdienstleistungen, in ihrem Bericht vom Auslandspraktikum 2014 in Schweden (Näheres im Downloadbereich)

Die Fit-für-Europa-Auslandspraktikanten werden bei der Finanzierung, Organisation, Abstimmung und Durchführung des Auslandsaufenthaltes von der Betreuungslehrerin Anke Wörmann am Rudolf-Rempel-Berufskolleg, ihren Ausbildungsbetrieben und der EU-Geschäftsstelle in Detmold individuell unterstützt und beraten.

Um sich an dem genannten Programm zu beteiligen, gibt es ein formalisiertes Bewerbungsverfahren. Das Verfahren sieht vor, dass es i.d.R. Auszubildende des zweiten Ausbildungsjahres sind, die ins Ausland gehen. Außerdem soll sich der/die Auszubildende selbst den Praktikumsplatz im Ausland suchen. Zum Beispiel bei einer Niederlassung des Ausbildungsbetriebes, bei einem Unternehmen, mit dem der Ausbildungsbetrieb in Geschäftsbeziehungen steht oder durch persönliche Kontakte. Es wird ein Pauschalzuschuss zu den Kosten für Aufenthalt und Fahrt gewährt.

Betreuende Lehrerin am Rudolf-Rempel-Berufskolleg ist Anke Wörmann. Sie vermittelt den Kontakt zur EU-Geschäftsstelle und betreut die Auszubildenden vor, während und nach dem Praktikum. Zur Sicherung des Praktikumserfolgs erhalten die Praktikanten und Praktikantinnen eine individuelle Lernaufgabe mit einem allgemeinen und einem betrieblichen Teil, die in Abstimmung mit dem Ausbildungs- und dem Praktikumsbetrieb erstellt wird.

Die im Auslandspraktikum erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen werden im Europass Mobilität bescheinigt. Dieser Nachweis ist ein Mittel zur Dokumentation für innerhalb der Europäischen Union erworbene Erfahrungen, die Lern- oder Ausbildungszwecken dienen und kann fortlaufend um spätere Auslandsaufenthalte ergänzt werden. Mit dem Europass Mobilität verfügen Sie über ein aussagekräftiges Dokument, das Sie einer Bewerbung um einen Arbeitsplatz beifügen können.

Seit 2009 haben am Rudolf-Rempel-Berufskolleg bereits über 45 Auszubildende aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen ein Fit-für-Europa Auslandspraktikum u.a. in Spanien, England, Frankreich, Schweden, Norwegen, Dänemark, Zypern, Italien und Luxemburg erfolgreich absolviert und dafür neben dem Erwerb von vielen bereichernden interkulturellen, beruflichen und persönlichen Erfahrungen auch den Europass-Mobilität erhalten.